Indischer Nationalspieler Akash Pal ist neuester Transfercoup

TSV Schöppenstedt freut sich auf offensivstarken Weltenbummler aus Mumbai

Thomas Föniger (29.10.2026)

Mit dem indischen Tischtennisprofi Akash Pal hat der TSV Schöppenstedt einen weiteren „dicken Fisch an Land gezogen“. Der 25-Jährige verstärkt ab sofort das Team in der Regionalliga.

Akash Pal wurde in der Metropole Kolkata (früher Kalkutta) im indischen Bundesstaat Westbengalen geboren. Als Profi spielte er über Jahre in der indischen Profiliga bei Team U Mumba TT. In Deutschland waren die TTSF Homburg, Arminia Ochtrup und der 1. FC Saarbrücken seine bisherigen Stationen.

Der Athlet vertritt sein Heimatland regelmäßig bei hochklassigen weltweiten Turnieren der WTT-Serie. Er zeichnet sich durch ein aggressives Spielsystem mit explosiven Vorhand-Topspins und einer gefährlichen Rückhand aus. Seine mentale Resilienz, sein kluges Platzierungsspiel und seine verdeckten Schläge sind weithin gefürchtet. Besonders im Mixed-Doppel und Herrendoppel feierte er u.a. Titel beim WTT Feeder Beirut II und beim WTT Feeder Cappadocia. Im Mixed stand er vor wenigen Monaten noch auf Weltranglistenplatz 39. Der Rechtshänder nennt Joola India als Ausrüstersponsor für sein Equipment. Sein TTR-Wert liegt aktuell bei 2369.

Zusammen mit Ehefrau Vandana lebt er hauptsächlich in der Nähe von Mumbai. Seine Turnierteilnahmen führten ihn bereits rund um den Erdball. Auch hier in Deutschland war er durch seine Engagements vorübergehend beheimatet. Neben seinem Profitum als Tischtennisspieler gibt Akash Pal das Reisen und Kochen als große Leidenschaften an. Zudem ist ihm seine Familie in Indien sehr wichtig, zu der er auch aus der Ferne regelmäßigen Kontakt hält.

„Ich brenne auf einen Einsatz bei meinem neuen Verein. Ich habe mir bereits einige Informationen über die Mannschaft geholt und bin zuversichtlich, dass ich helfen kann, die sportliche Ziele zu erreichen“, so Schöppenstedts Neuprofi. Die Verantwortlichen beim TSV Schöppenstedt sind ebenfalls voller Vorfreude: „Solche Spieler nach Schöppenstedt zu holen, ist wahrlich nicht selbstverständlich.“

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